Trip to Arizona

Kakteen statt Kiefern und Sand statt Schnee zu sehen war eine sehr willkommene Abwechslung. Die letzten zwei Wochen habe ich nämlich in Arizona verbracht. Jetzt zurück ins kalte und verschneite Maine geflogen zu sein war schon eine Überwindung. Eine einmalige Erfahrung war es allerdings allemal und was ich gesehen, erlebt habe und nie vergessen werde, möchte ich in diesem Post mit euch teilen…

Meine Gastmutter hatte mir den Flug zum Geburtstag geschenkt. Etwas, was normalerweise definitiv nicht üblich ist. Ich hatte mich riesig gefreut! Vor einigen Jahren lebte sie nämlich selbst in Arizona in einem Dorf zwischen Phoenix (der Hauptstadt von Arizona) und Tucson.

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Heute leben nur noch ihre Großeltern dort. Diese nahmen uns lieberweise für zwei Wochen in ihrem zuhause auf. Meine „Urgroßeltern“ sind beide so herzlich und ich muss zugeben, dass mir der Abschied nach gerade mal 14 Tagen schon schwergefallen ist. Obwohl diese Leute am Anfang Fremde für mich waren, habe ich sie nach sehr kurzer Zeit ins Herz geschlossen. Kurz vor Abreise zurück nach Maine musste ich dann versprechen, wenigstens mal einen Brief mit Bildern aus Deutschland zu schicken!

Doch das war bei Weitem nicht das einzig schöne an meinem Trip. Da meine Gastmutter für einige Zeit in Arizona gelebt hatte, konnte sie sich dementsprechend gut zu Recht finden (sehr zu unserem Vorteil). Am Anfang der Woche, etwa einen Tag nach Ankunft, klügelten wir dann einen Plan für eine komplette Woche aus. Es war nicht sicher, ob wir alles auch genauso „abarbeiten“ würden. Aber immerhin hatten wir eine Art Bucketlist mit Orten, die sie mir zeigen oder die ich sehen wollte.

Jeder Ort den sie mir zeigte, war an sich einzigartig und vermutlich könnte ich für jeden einen einzelnen Blogpost schreiben. Um mich aber so kurz wie möglich zu fassen, zeige ich euch einfach was ich gesehen habe:

  1. Eine Straußenfarm am Fuß des Picacho Peak (ein Berg der sagenumwoben ist)

2. Goldfield Ghosttown, eine alte Westernstadt mit Reptilien- und Insektenausstellung am Fuß der Superstition Mountains. Alle diese Tiere sind heimisch in Arizona und überwiegend giftig. Besonders Skorpione können zum Problem werden, deshalb meinte Gastmutter zu mir ich soll immer meine Schuhe checken, bevor ich sie anziehe.

3. Organ Pipe Pizza Stop, ein sehr einfaches Restaurant mit regulärem Essen, wie Pizza, Pasta und Salate. Das einzigartige war allerdings, dass sich eine gigantische Orgel im Restaurant befand.

4. Tombstone, eine weitere Westernstadt. Allerdings ist Tombstone sehr viel geschichtsträchtiger. In der Geisterstadt, wurden sogar einige sehr bekannte Westernfilme gedreht. Das Bird Cage Theatre war damals ein sehr populäres Theater/ Kasino/ Saloon. Etwa 30 Leute starben in Bar Schießereien. Angeblich soll es dort heutzutage spuken. Viele Leute (selbst die, die dort beschäftigt sind) erzählen von paranormalen Aktivitäten, die sie erlebt haben.

Zu guter letzt sah ich noch den Grand Canyon und Sedona. Beides werde ich nie vergessen. Ich finde, dass beide einen eigenen Blogpost verdienen, deshalb könnt ihr euch den hier anschauen. Es lohnt sich!

Wieder einmal bedanke ich mich sehr fürs Lesen und hoffe euch hat es gefallen! Dieser Post bedeutet mir nämlich sehr viel und ich habe viel Arbeit rein gesteckt. Bei Fragen oder Anmerkungen könnt ihr mir wie immer sehr gerne schreiben oder ein Kommentar hinterlassen.

 

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